Bewegungsstörungen – Parkinson‘sche Erkrankung u.a.

Bewegungsstörungen wie die Parkinson‘sche Erkrankung sind in den letzten 20 Jahren durch neurochirurgisch-neurologische Kooperation wieder operativ behandelbar geworden. Die Tiefe Hirnstimulation, die wesentlich in Kiel – wir haben unser Zentrum zu einem der weltweiten Spitzenzentren gemacht – weiterentwickelt wurde, hat sich als segensreich für eine Vielzahl von Patienten mit Parkinson Erkrankung, Tremor (Zittern), Dystonie zum Beispiel bei multipler Sklerose erwiesen und wird in den nächsten Jahren zunehmend auch für psychiatrische Erkrankungen eingesetzt werden, wie Zwangsstörungen (OCD) und auch Depressionen.

Bei dieser Therapie werden, meist in örtlicher Betäubung, feine Elektroden in das Gehirn gesetzt, die bestimmte Hirnareale durch elektrischen Strom so beeinflussen, dass die Fehlfunktionen ausgeschaltet oder minimiert werden. Dadurch wird eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität für die Patienten erreicht bei gleichzeitiger Verringerung der Medikamenteneinnahme.

Ich helfe Ihnen, die operative Therapie zu verstehen und sich zum richtigen Zeitpunkt zu entscheiden, auch in späteren Phasen der Krankheit.