Hirntumoren

Geschwülste, die in Kontakt zum Gehirn treten, werden allgemein als Hirntumoren bezeichnet. Im engeren Sinn sind dies aber nur die Tumore, die im Gehirn selbst entstehen, während die anderen Tumore mit dem Blut in das Gehirn geschwemmt werden (Metastasen – Tochtergeschwülste z.B. eines Brustkrebses) oder in unmittelbarer Nachbarschaft des Gehirns entstehen und es durch zunehmenden Druck schädigen, wie Meningiome und Neurinome.

Möglichst radikale Entfernung des Tumors unter langfristigem Erhalt der Funktion der betroffenen Hirnareale ist das Ziel neurochirurgischer Therapie, die mit modernsten Verfahren arbeitet, letztlich aber immer durch die Persönlichkeit und Erfahrung des Neurochirurgen bestimmt wird.

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Die weitere Therapie und Nachsorge nach einer Operation wird durch die Art des Tumors und die Funktionsdefizite bestimmt und muss in enger Abstimmung mit dem Patienten und den Angehörigen durch den Neurochirurgen geleitet werden. Interdisziplinäre Kooperation mit Strahlentherapeuten, Neurologen, Onkologen, Neuroradiologen ist heute selbstverständlich.

Die Aufnahme der Patienten in Studien ermöglicht eine Verbesserung der Therapiestandards und gewährt dem Betroffenen die optimale Betreuung.

Ich höre Ihnen gut zu und helfe Ihnen mit einer Zweitmeinung bzw. biete Ihnen primäre und weitere Therapien an.